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Welche Sicherheitsvorkehrungen gelten für Krippenwagen?

Sicherheit für den Krippenwagen

Sicherheit ist das zentrale Thema. Deshalb sollte der Krippenwagen alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen erfüllen. Wichtig sind eine Zertifizierung sowie das TÜV-Siegel, die als Orientierungshilfe dienen können. Geprüft werden in diesem Rahmen die wichtigen Teile des Krippenwagens, sodass die Sicherheit bei der ordnungsgemäßen Benutzung gewährleistet ist.
Orientierungshilfe: GS-Siegel und TÜV-Plakette. Eine gute Orientierungsmöglichkeit bieten das “GS-Siegel” und die TÜV-Plakette, denn beide attestieren, dass der Krippenwagen die Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Weiter sind:

  • Bremsen
  • Sicherheitsgurte
  • Kippsicherheit
  • Reflektoren und Klingel
  • Karosserie
  • Komfort und Ergonomie

wichtig, damit die Kinder sicher transportiert werden und der Krippenwagen einfach bewegen werden kann.

TÜV-Siegel und CE-Konformität

Der TÜV gilt als unabhängige Stelle, die das Produkt Krippenwagen einer qualifizierten Prüfung unterzieht. Dazu zählen neben der Zertifizierung des Krippenwagens auch die Überwachung der Fertigungsabläufe. Damit die Sicherheitsanforderungen gemäß dem “Geräte- und Produktsicherheitsgesetz” (GPSG) erfüllt werden, müssen Hersteller und Vertreiber von Krippenwagen und anderen Produkte im europäischen Raum mit dem “CE-Kennzeichen” versehen sein. Weiter ist die Konformitätserklärung nebst zugehörigen Dokumenten zu erstellen und dem Produkt beizulegen. Das Produktsicherheitsgesetz stellt strenge Forderungen an Maschinen, Elektrogeräte und Spielzeuge. Vor dem Inverkehrbringen eines Produktes ist sicherzustellen, dass dieser die Gesundheit sowie Sicherheit von Personen selbst bei “vorhersehbarer Fehlanwednung” nicht gefährdet. Das bedeutet, dass die Herstellerpflichten das Mindestmaß an die Sicherheits-,  und Gesundheitsanforderungen erfüllen müssen, wenn der Krippenwagen über das CE-Zeichen verfügt.

Bremsen und Sicherheitsgurte

Beim Manövrieren von bis zu 10 Kindern zählt eine Feststellbremse zum absoluten Muss. Die Feststellbremse sollte mindestens an zwei Rädern greifen, denn dadurch steht der Krippenwagen sicher und kann nicht wegrollen. Die Bremsen verhindern, dass der Krippenwagen sich bei Bergab-Fahrten verselbstständigt und schont die Kräfte beim Festhalten. Bremsen müssen leichtgängig, jederzeit einfach erreichbar und schnell zu bedienen sein. Manchmal geht es bei den kleinen Passagieren hoch her und deshalb sollte das Modell Sicherheitsgurte für alle mitfahrenden Kinder haben. Durch Sicherheitsbügel und Sicherheitsgurte wird das Herausfallen der Kleinen verhindert.

Kippschutz

Hohe Absätze wie Bordsteinkanten oder Ausweichmanöver können den Krippenwagen in gefährliche Schieflagen und diesen im schlimmsten Fall zum Kippen bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Krippenwagen kippsicher ist, denn schließlich wird wertvolle Fracht befördert. Ein robuster Rahmen sowie breite Reifen erhöhen die Standfestigkeit und machen das sichere Schieben leichter. Immer ist die zulässige Gesamtbelastung zu beachten, denn ein überladener Krippenwagen begünstigt das Kippen mit Kindern.

Karosserie, Klingel und Reflektoren

Bei schlechtem Wetter oder im Dunkeln sorgen Klingeln sowie Reflektoren an der Karosserie des Krippenwagens dafür, dass man gesehen und gehört wird. Die Karosserie darf keine scharfen Kanten oder spitze Ecken aufweisen, denn das ist ein absolutes Ausschlusskriterium, weil dadurch eine Verletzungsgefahr für die kleinen Hände besteht. Vorteilhaft, aber nicht bedingend ist ein Modell, das über eine Lenkstange zum Schieben statt zum Ziehen verfügt, denn so hat man immer eine gute Sicht auf die kleinen Passagiere.


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